Kissen plotten

11 Deko- und Basteltipps für den Herbst

Von Stoffkürbissen bis Lampionkranz

11 Deko- und Basteltipps für den Herbst – von Stoffkürbissen bis Lampionkranz

Wenn draußen die Blätter rascheln, darf es drinnen wieder gemütlicher werden. Ein weiches Kissen auf dem Sofa, ein paar orangefarbene Lampionblüten auf der Fensterbank und ein selbst gebundener Kranz: Oft braucht es gar nicht viel, um Herbststimmung ins Haus zu holen.

Viele schöne Herbstideen lassen sich mit Dingen umsetzen, die bereits da sind. Aus einem alten Pullover werden kleine Stoffkürbisse, leere Gläser verwandeln sich in leuchtende Tischdeko und Stoffreste bekommen als dekorative Blätter einen neuen Auftritt.

Hier findest du elf Deko- und Basteltipps für den Herbst – mit natürlichen Materialien, einfachen Anleitungen und Ideen, die sich auch wunderbar verschenken lassen.

1. Stoffkürbisse aus alten Pulloverärmeln basteln

Ein ausrangierter Strickpullover ist viel zu schade zum Wegwerfen. Gerade Zopfmuster und grobe Maschen machen daraus besonders hübsche Dekokürbisse. In Creme und Naturweiß passen sie zu hellem Holz, Leinen und einer ruhigen Herbstdeko.

Du brauchst: einen alten Pullover, Schere, Nadel, festen Faden, Füllwatte, ein kleines Aststück und Bastelkleber.

So geht’s:

  1. Schneide ein Stück vom Ärmel ab. Für einen kleinen Kürbis kannst du mit etwa 15 cm Länge bei 15 cm flach liegender Ärmelbreite starten.
  2. Sichere die offenen Schnittkanten mit Überwendlichstichen, damit sich die Maschen beim Arbeiten nicht weiter lösen.
  3. Wende das Ärmelstück auf links. Nähe mit einem festen Faden rund um die untere Öffnung, ziehe sie zusammen und vernähe den Faden.
  4. Wende das Stück auf rechts, fülle es locker mit Füllwatte und verschließe die obere Öffnung ebenfalls mit einer zusammengezogenen Naht.
  5. Führe einen langen, festen Faden mehrfach durch die Mitte und außen um den Kürbis. So entstehen sechs bis acht Segmente.
  6. Klebe zum Schluss ein kurzes Aststück als Stiel auf.

Deko-Idee: Drei Kürbisse in unterschiedlichen Größen wirken auf einem weißen Holztablett besonders schön. Verschiedene Strickmuster bringen Abwechslung hinein, auch wenn alle Kürbisse dieselbe Farbe haben.

Stoffkürbisse selber machen – einfache Herbstdeko aus Stoffresten Ein Stück weicher Cord, ein Rest Leinen oder ein ausrangierter Pullover: Viel mehr braucht es nicht, um die ersten Herbstgefühle ins Haus zu holen. Aus Stoffresten lassen sich kleine Kürbisse nähen, die auf dem Esstisch, der Fensterbank oder zwischen ein paar Kerzen richtig schön aussehen. Je nach Stoff wirken sie natürlich, verspielt oder ein bisschen elegant. Das Schöne an diesem DIY: Du brauchst weder ein aufwendiges Schnittmuster noch eine Nähmaschine. Ein paar einfache Stiche von Hand reichen aus. Und weil echte Kürbisse auch nicht alle gleich aussehen, darf jeder deiner Stoffkürbisse seine ganz eigene Form bekommen. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du Stoffkürbisse selber machen kannst – mit Tipps zur Stoffauswahl und Ideen zum Dekorieren und Verschenken. Welche Stoffe eignen sich für selbst gemachte Kürbisse? Für den Einstieg eignet sich ein weicher, nicht zu dicker Baumwollstoff. Er lässt sich gut zuschneiden und nähen, und die Öffnungen können später leicht zusammengezogen werden. Schau ruhig zuerst in deine Restekiste: Vielleicht liegt dort noch ein Stück Stoff, das für ein anderes Projekt zu klein geworden ist. Mit unterschiedlichen Materialien verändert sich der ganze Look: - Baumwolle mit Karos oder kleinen Blumen: unkompliziert und gemütlich, schön für eine herbstliche Landhausdeko. - Leinen oder ein weicher Leinenmix: natürlich und zurückhaltend, besonders hübsch in Creme, Sand oder Salbeigrün. - Feiner Cord: weich und herbstlich, zum Beispiel in Zimt, Rost oder Honiggelb. - Samt: etwas eleganter, schön in Altrosa, Bordeaux oder Moosgrün. Beim Zusammennähen gut feststecken, damit die Lagen nicht verrutschen. - Strickstoff aus einem alten Pullover: ideal für ein Upcycling-Projekt. Groben Strick solltest du an den Schnittkanten sichern, damit er sich nicht auflöst. Für eine stimmige kleine Gruppe kannst du drei Stoffe aus einer Farbfamilie kombinieren. Cremefarbener Strick, zimtfarbener Cord und ein kleines Karomuster passen beispielsweise wunderbar zusammen. Das brauchst du für deine Stoffkürbisse Für einen Kürbis benötigst du: - ein rechteckiges Stück Stoff, zum Beispiel 30 × 15 cm - Füllwatte - Nähnadel und passendes Nähgarn - reißfestes Garn zum Abbinden, beispielsweise kräftiges Stickgarn - möglichst eine lange Nadel zum Formen des Kürbisses - Stoffschere, Lineal und Stoffkreide oder Bleistift - Stecknadeln oder Stoffklammern - ein kleines, sauberes und trockenes Aststück als Stiel - etwas Bastelkleber, der für Holz und Textilien geeignet ist - optional: Filz für ein Blatt, ein Stück Jutegarn oder ein schmales Band Zeitbedarf: Plane für den ersten Kürbis ungefähr 30 bis 45 Minuten ein. Wie lange du brauchst, hängt vom Stoff und deiner Näherfahrung ab. Schwierigkeitsgrad: einfach; grundlegende Handstiche genügen. Stoffkürbisse selber machen: die Schritt-für-Schritt-Anleitung 1. Stoff zuschneiden Schneide ein Rechteck zu, das ungefähr doppelt so breit wie hoch ist. Für den Anfang sind 30 cm Breite und 15 cm Höhe ein praktisches Maß. Eine Nahtzugabe von etwa 1 cm ist dabei bereits eingeplant. Für eine Kürbisgruppe kannst du mit diesen Zuschnitten beginnen: Variante Stoffzuschnitt, Breite × Höhe Klein 20 × 10 cm Mittel 30 × 15 cm Groß 40 × 20 cm Die Maße beziehen sich auf den flachen Stoff, nicht auf den fertigen Kürbis. Seine spätere Größe und Form hängen auch davon ab, wie viel Füllwatte du verwendest und wie fest du ihn abbindest. 2. Den Stoff zu einem Schlauch nähen Lege den Stoff mit der schönen Seite nach innen zusammen, sodass die beiden kurzen Seiten aufeinanderliegen. Beim Zuschnitt von 30 × 15 cm liegt nun ein doppellagiges Stück von ungefähr 15 × 15 cm vor dir. Stecke die aufeinanderliegenden kurzen Kanten fest und nähe sie mit etwa 1 cm Abstand zum Rand zusammen. Von Hand eignet sich dafür ein Rückstich. Dabei setzt du die Nadel nach jedem Vorwärtsstich ein Stück zurück und erhältst eine stabile Naht. Anfang und Ende gut vernähen. Jetzt hast du einen Stoffschlauch, der oben und unten offen ist. 3. Die Unterseite schließen Nähe mit einem kräftigen Faden einmal rund um eine der offenen Schlauchkanten. Setze dafür einfache Vorstiche ungefähr 1 cm vom Rand entfernt: Die Nadel wandert abwechselnd durch den Stoff nach vorne und wieder zurück. Ziehe den Faden vorsichtig zusammen, bis sich die Öffnung schließt. Sichere die geraffte Stelle mit einigen zusätzlichen Stichen und einem festen Knoten. Bei dickeren Stoffen bleibt manchmal ein kleines Loch; nähe es mit wenigen Stichen zu. Wende den Stoff anschließend auf die schöne Seite. Die erste Naht liegt nun innen, und dein Kürbis sieht zunächst wie ein kleiner Stoffbeutel aus. 4. Mit Füllwatte ausstopfen Gib die Füllwatte portionsweise hinein und verteile sie bis an die Seiten. Der Kürbis soll schön rund werden, aber noch nachgeben, wenn du ihn leicht zusammendrückst. Stopfst du ihn zu fest aus, lassen sich die typischen Kürbisrillen später nur schwer formen. Bei zu wenig Füllung fällt er dagegen schnell in sich zusammen. Taste dich deshalb lieber nach und nach an die passende Menge heran. 5. Die Oberseite zusammenziehen Nähe auch um die obere Öffnung eine Runde Vorstiche. Schlage die Schnittkante dabei nach Möglichkeit etwas nach innen ein. Ziehe den Faden zusammen und sichere die Öffnung mit einigen Stichen. Drücke die obere Mitte anschließend leicht nach unten. Die geraffte Stelle wird später vom Stiel verdeckt. 6. Die typischen Kürbisrillen formen Jetzt bekommt dein Stoffkürbis seine charakteristische Form. Dafür brauchst du einen langen, reißfesten Faden und möglichst eine lange Nadel. 1. Befestige den Faden mit mehreren kleinen Stichen fest in der unteren Mitte. 2. Führe ihn außen über eine Seite bis zur oberen Mitte. 3. Stich von dort durch die Füllung zurück zur unteren Mitte. 4. Ziehe vorsichtig an, bis auf der Außenseite eine sichtbare Rille entsteht. 5. Wiederhole das an der gegenüberliegenden Seite und danach in den Zwischenräumen. Mit insgesamt sechs bis acht Abschnitten entsteht eine schöne Kürbisform. Verteile die Füllwatte zwischendurch etwas mit den Fingern und ziehe die einzelnen Fäden möglichst gleichmäßig fest. Zum Schluss den Faden an der Unterseite vernähen. Ohne lange Nadel: Du kannst den Kürbis auch mit mehreren Fadenschlingen vollständig von außen umwickeln. Lass die Schlingen oben und unten jeweils in der Mitte zusammenlaufen und verknote sie unten. Halte sie beim Arbeiten fest, damit sie nicht seitlich verrutschen. 7. Stiel und Blatt ergänzen Klebe ein kleines Aststück auf die obere Mitte. Drücke es leicht in die Vertiefung und halte es entsprechend der Kleberanleitung fest. Lass den Kleber vollständig trocknen. Ein ausgeschnittenes Filzblatt oder eine kleine Schleife aus Jutegarn ergänzt den Stiel. Wenn du einen sehr schlichten Look möchtest, reicht das Holzstück völlig aus. Upcycling-Idee: Stoffkürbisse aus alten Pulloverärmeln Ein Pulloverärmel bringt die Schlauchform schon mit. Dadurch entfällt die seitliche Naht: Schneide einfach ein Stück Ärmel ab und arbeite ab dem Schließen der Unterseite wie oben beschrieben weiter. Als Ausgangspunkt kann die Höhe des abgeschnittenen Stücks ungefähr seiner flach liegenden Breite entsprechen. Bei einem 15 cm breiten Ärmel wäre das also ein etwa 15 cm langes Stück. Je nach Strick und gewünschter Form kannst du die Höhe variieren. Bei grobem Strick sicherst du die Schnittkanten vor dem Raffen mit einem Zickzackstich oder von Hand mit Überwendlichstichen. Dabei legst du den Faden wiederholt über die Stoffkante. Ziehe beim Formen nicht zu stark, damit keine großen Lücken zwischen den Maschen entstehen. Besonders hübsch wirkt ein Zopfmuster. Mit einem schlichten Aststiel entsteht daraus eine gemütliche Herbstdeko, für die ein altes Lieblingsstück noch einmal Verwendung findet. So dekorierst du mit deinen Stoffkürbissen Als kleine Gruppe auf einem Tablett Arrangiere drei Kürbisse in unterschiedlichen Größen auf einem Holztablett. Dazu passen eine kleine Vase mit Trockenblumen und ein LED-Windlicht. Unterschiedliche Stoffstrukturen machen die Gruppe interessant, auch wenn alle Kürbisse ähnliche Farben haben. Auf der herbstlichen Tischtafel Ein kleiner Stoffkürbis auf jeder Serviette wirkt persönlich und lässt sich mit einem Namensanhänger ergänzen. Nach dem Essen dürfen deine Gäste ihn mit nach Hause nehmen – Tischdeko und Gastgeschenk in einem. Auf der Fensterbank oder im Regal Ein einzelner größerer Kürbis neben einer Vase oder einem Stapel Bücher reicht oft schon aus. Für einen ruhigen Look kannst du seine Farbe an die Kissen oder das Plaid im Raum anpassen. Stoffkürbisse sind für trockene Innenräume gedacht. Halte sie von offenen Kerzenflammen fern; mit LED-Kerzen lässt sich die gemütliche Lichtstimmung ganz unkompliziert ergänzen. Stoffkürbisse als kleines Herbstgeschenk Du bist zum Kaffee eingeladen oder möchtest jemandem eine kleine Freude machen? Kombiniere einen selbst gemachten Stoffkürbis mit einer Packung Tee oder verpackten Keksen. Ein Anhänger mit „Ein kleines Stück Herbst für dich“ macht daraus ein liebevolles Mitbringsel. Auch zwei oder drei aufeinander abgestimmte Kürbisse sind ein schönes Geschenk für Menschen, die gern dekorieren. Wähle die Farben passend zur Einrichtung der beschenkten Person und verpacke das Set in einer schlichten Schachtel mit etwas Seidenpapier. Häufige Fragen zu selbst gemachten Stoffkürbissen Brauche ich eine Nähmaschine? Nein. Du kannst sämtliche Nähte von Hand arbeiten. Eine Nähmaschine macht vor allem die seitliche Naht schneller, ist für dieses Projekt aber nicht notwendig. Kann ich Stoffreste als Füllung verwenden? Ja, wenn du sie klein schneidest. Die Kürbisse werden damit meist schwerer und weniger gleichmäßig als mit Füllwatte. Eine Mischung aus kleinen, weichen Stoffresten im Inneren und Füllwatte außen kann ein guter Kompromiss sein. Warum sind meine Kürbisrillen kaum sichtbar? Häufig ist der Kürbis zu fest gefüllt oder der Faden noch zu locker. Verteile zunächst die Füllung mit den Fingern und spanne die Fäden vorsichtig nach. Falls das nicht reicht, öffne die obere Verschlussnaht vor dem Ankleben des Stiels noch einmal und nimm etwas Füllwatte heraus. Lassen sich die Stoffkürbisse waschen? Mit angeklebtem Holzstiel und verschiedenen Materialien würde ich sie vorsichtig punktuell reinigen. Ob eine gründlichere Wäsche möglich ist, hängt von Stoff, Füllung und Kleber ab. Leichtes Abstauben reicht im Alltag meist aus. Wie bewahre ich die Kürbisse nach dem Herbst auf? Lagere sie sauber und vollständig trocken in einer Schachtel, ohne sie stark zusammenzudrücken. So bleiben sie bis zur nächsten Herbstsaison schön und können jedes Jahr neu kombiniert werden. Ob aus einem karierten Stoffrest, weichem Samt oder einem alten Strickpullover: Jeder Kürbis bekommt durch das Material seinen eigenen Charakter. Such dir für den Anfang einfach einen Lieblingsstoff aus – vielleicht entsteht daraus gleich eine ganze kleine Kürbisfamilie.

2. Einen luftigen Kranz mit Lampionblüten binden

Die orangefarbenen Hüllen der Lampionblume sehen aus wie kleine Papierlaternen. Schon wenige davon reichen für einen ausdrucksstarken Herbstkranz.

Besonders schön wirkt ein halb gebundener Kranz, bei dem ein großer Teil des Rings sichtbar bleibt.

Du brauchst: einen Metallring* oder Holzring*, getrocknete oder künstliche Lampionblumen* mit Stiel, feine Gräser*, dünnen Bindedraht* und ein cremefarbenes Stoffband*.

Binde zunächst kleine Bündel aus Gräsern an eine Seite des Rings. Arbeite dich am unteren Bogen entlang und lasse die Stiele jeweils unter dem nächsten Bündel verschwinden. Ergänze einige Lampionblüten als orangefarbene Akzente. Eine locker gebundene Schleife bildet den Abschluss.

Lass zwischen den Blüten etwas Abstand. Die freien Flächen machen den Kranz leicht und geben den einzelnen Lampions Raum.

Geschenk-Idee: Ein kleiner Lampionkranz ist ein schönes Mitbringsel für eine Einladung im Herbst.

Herbst Ideen zum Basteln

3. Herbstkissen mit dem Plotter gestalten

Mit einer schlichten Kissenhülle und einem selbst geplotteten Motiv bekommt das Sofa einen neuen Herbstlook.

Ein großer Kürbis als reduzierte Kontur bildet die Mitte. Darunter steht „COZY SEASON“ in einer schlichten Schrift mit etwas Abstand zwischen den Buchstaben. Auf einer naturweißen Hülle wirkt das Motiv in Orange besonders grafisch. Die umgekehrte Kombination – weißes Motiv auf einem orangefarbenen Kissen – passt wunderbar daneben.

Du brauchst: eine Kissenhülle*, geeignete Textiltransferfolie, einen Plotter*, Entgitterwerkzeug* und ein Bügeleisen oder eine Transferpresse*.

Schneide das Motiv entsprechend den Vorgaben deiner Folie aus; klassische Flexfolie wird üblicherweise gespiegelt geschnitten. Entgittere das Design und übertrage es mit der vom Hersteller angegebenen Temperatur und Pressdauer.

Gestaltungstipp: Plane großzügigen Abstand zu den Kissenrändern ein. Eine aus Papier ausgeschnittene Vorlage hilft dir, die Motivgröße vor dem Plotten auf der Hülle zu beurteilen.

Kissen plotten

4. Eine Lichterkette mit Lampionblüten dekorieren

Auf einer weißen Fensterbank wirken orangefarbene Lampionblüten zusammen mit warmem Licht besonders gemütlich.

Du brauchst: eine batteriebetriebene LED-Lichterkette, getrocknete Lampionblüten und eventuell ein schmales Tablett.

Lege die Lichterkette locker in Bögen aus und verteile einzelne Lampions dazwischen. Einige Blüten dürfen näher beieinanderliegen, andere etwas abseits. So entsteht eine natürliche Anordnung.

Die Lichtpunkte lassen die feinen Hüllen im Gegenlicht leuchten. Verwende dafür eine LED-Lichterkette, die kaum Wärme entwickelt, und halte die trockenen Pflanzenteile von offenen Flammen fern.

Deko-Idee: Daneben genügt ein einzelner weißer Strickkürbis. So bleibt die Fensterbank ruhig und die Lampionblüten stehen im Mittelpunkt.

5. Herbstliche Naturmaterialien im Glas arrangieren

Zwei schlichte Glasvasen lassen sich mit wenigen Fundstücken in herbstliche Dekoration verwandeln.

Du brauchst: klare Gläser oder Zylindervasen, trockene Zweigstücke, Eicheln, einige Herbstblätter und Lampionblüten.

Lege zuerst die gröberen Holzstücke hinein. Ergänze Eicheln und einzelne Blätter und platziere die Lampions zum Schluss so, dass ihre orangefarbenen Hüllen gut sichtbar bleiben.

Die Materialien sollten sauber und vollständig trocken sein. Fülle die Gläser nur teilweise, damit die unterschiedlichen Formen erkennbar bleiben.

Styling-Tipp: Kombiniere ein hohes und ein niedrigeres Glas. Ein schmales cremefarbenes Band um beide Gefäße verbindet die Anordnung optisch.

6. Ein minimalistisches Fensterbild plotten

Ein Fensterbild mit „Hallo Herbst“ begrüßt die neue Jahreszeit schon beim Blick nach draußen.

Dafür reicht ein lockerer, nicht ganz geschlossener Kranz aus wenigen Blättern. In der Mitte steht der Schriftzug: „Hallo“ in einer zurückhaltenden Schreibschrift, „HERBST“ darunter in klaren Buchstaben. Du brauchst: für Glas geeignete, möglichst wieder ablösbare Vinylfolie*, einen Plotter, Transferfolie und einen Rakel.

Reinige die Scheibe und lasse sie vollständig trocknen. Schneide und entgittere dein Motiv, nimm es mit der Transferfolie auf und übertrage es auf das Glas. Ziehe die Transferfolie anschließend langsam und flach ab. Gestaltungstipp: Verzichte auf viele kleine Details. Ein paar stilisierte Blätter und gut lesbare Buchstaben wirken auch aus etwas Entfernung schön.

Auf einer hellen Fensterbank darunter passen Lampionblüten und eine dezente Lichterkette dazu.

Herbst Deko fürs Fenster

7. Einen Herbstzweig mit Stoffblättern schmücken

Stoffreste in Creme, Rostorange und warmem Braun werden zu kleinen Blättern für einen dekorativen Zweig.

Du brauchst: Stoffreste, dünnen Filz, Papier für eine Schablone, Textilkleber, Schere und Garn.

Zeichne eine einfache Blattform auf Papier und nutze sie als Schablone. Schneide die Form einmal aus Stoff und einmal aus Filz aus. Klebe beide Teile aufeinander und befestige dazwischen oben eine kleine Garnschlaufe. Der Filz gibt dem Blatt Halt.

Hänge die fertigen Blätter an einen verzweigten Ast in einer schlichten Vase.

Deko-Idee: Wiederhole einen Stoff aus deinen Kürbissen oder Kissen. Dadurch passen die selbst gemachten Stücke zusammen, ohne identisch auszusehen.

Tipp für Eilige: diese wunderschönen Blätter kannst du fertig kaufen – alles was Du brauchst ist dann ein Ast, ein paar Bänder und diese fertigen künstlichen Blätter*.

Loberon Blatt 6er Set Merel, braun

8. Herbstliche LED-Windlichter gestalten

Leere Marmeladengläser werden mit Transparentpapier* und gepressten Blättern zu sanft leuchtender Tischdeko. Du brauchst: saubere Gläser, helles Transparentpapier, gepresste trockene Blätter, geeigneten Bastelkleber, etwas Kordel und LED-Teelichter oder kleine Lichterketten*.

Schneide aus Transparentpapier eine Banderole und befestige sie außen am Glas. Klebe ein einzelnes Blatt darauf und binde etwas Kordel um den Glasrand. Setze zum Schluss ein LED-Teelicht hinein. Ein einzelnes Blatt pro Glas wirkt besonders ruhig. Unterschiedliche Blattformen sorgen trotzdem für Abwechslung.

Geschenk-Idee: Zwei dieser Lichter, hübsch auf einem kleinen Tablett arrangiert, sind ein persönliches Mitbringsel für einen gemütlichen Abend.

Idee von unserem Bild – hier wurden weiße künstliche Blätter*, die fast transparent sind, im Glas mit einer Lichterkette* arrangiert – schnell gemacht und super in der Wirkung! Wer mag befestigt noch einen herbstlichen Dekoanhänger* am Juteband*.

Herbst Ideen zum Basteln

9. Ein Vintage-Schild herbstlich in Szene setzen

Ein weißes Schild mit schwarzer Schrift, etwa „Farm Fresh Pumpkins“*, bringt einen schönen Vintage-Akzent in die Herbstdeko.

Für die Gestaltung drumherum brauchst du nur wenige Dinge: einen kleinen Stoffkürbis, ein weißes Keramikgefäß und einige einzelne Lampionblüten.

Stelle das Schild auf eine Kommode oder hänge es über ein schmales Regal. Gruppiere die größere Dekoration auf einer Seite und lasse die andere Seite etwas freier. Die Lampionblüten setzen kleine orangefarbene Farbtupfer zwischen Schwarz und Weiß.

Styling-Tipp: Kombiniere unterschiedliche Höhen. Ein flacher Kürbis, eine höhere Vase und das Schild im Hintergrund geben der Anordnung Tiefe.

Vintage Schild mit Kürbis

10. Serviettenringe aus Holzperlen* basteln

Auch der Esstisch darf ein wenig Herbst bekommen. Schlichte Holzperlenringe passen zu Leinenservietten und lassen sich jedes Jahr neu dekorieren.

Du brauchst: Holzperlen*, eine feste Kordel, eine stumpfe Nadel und kleine getrocknete Gräser*.

Fädle so viele Perlen auf, dass der Ring locker um deine zusammengerollte Serviette passt. Verknote die Kordel sorgfältig und verstecke den Knoten nach Möglichkeit in einer Perle. Schiebe zum Schluss ein kleines Bündel Gräser unter den Ring.

Eine einzelne Lampionblüte kannst du daneben auf den Tisch legen.

Geschenk-Idee: Vier Serviettenringe zusammen mit Stoffservietten ergeben ein schönes selbst gemachtes Geschenk für Menschen, die gern Gäste einladen.

Herbst Ideen zum Basteln

11. Kleine Herbstanhänger aus Modelliermasse formen

Aus lufttrocknender Modelliermasse* entstehen Blätter und Kürbisse, die du als Geschenkanhänger oder Dekoration verwenden kannst.

Du brauchst: lufttrocknende Modelliermasse, eine Rolle, Ausstecher in herbstlicher Form* oder Papierschablonen, einen Holzspieß* und Band.

Rolle die Masse gleichmäßig aus und schneide einfache Formen aus. Mit dem Holzspieß kannst du Blattadern oder Kürbisrillen vorsichtig einzeichnen. Denke vor dem Trocknen an ein Loch für das Band. Lasse die Anhänger nach Herstellerangabe vollständig durchtrocknen. Anschließend kannst du sie naturfarben lassen oder mit wenig Farbe gestalten.
Deko-Idee: Binde einen weißen Kürbisanhänger an ein Glas* mit selbst gebackenen Keksen. So wird aus einer kleinen Aufmerksamkeit ein liebevoll gestaltetes Herbstgeschenk.

So passen deine Herbst-DIYs zusammen

Du musst nicht alle elf Ideen umsetzen, damit dein Zuhause herbstlich wirkt. Suche dir zwei oder drei Projekte aus und wiederhole einzelne Farben oder Materialien.

Cremefarbene Stoffkürbisse passen beispielsweise zu einem Lampionkranz mit heller Schleife. Ein orangefarbenes Kissen greift die Farbe der Lampionblüten auf. Weißes Holz und klare Glasgefäße geben der Dekoration einen ruhigen Hintergrund.

Lass zwischen den einzelnen Stücken freie Fläche. So kommen die Strickstruktur eines Kürbisses, die feinen Adern eines Blattes oder die zarte Hülle einer Lampionblüte besonders schön zur Geltung.

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